Zukunftsforum

Idee Nr 17

Willkommen am Stegrütisee

Willkommen in Ebnat-Kappel –
Willkommen am Stegrütisee

Spieglein, Spieglein an der Wand, sag welches ist das schönste Dorf im ganzen Land? Natürlich das Doppeldorf Ebnat-Kappel, das sich seit kurzem mit den sieben Churfirsten im Stegrütisee spiegelt...

Nachdem im Rahmen eines Zukunftsforum-Wettbewerbs die Idee auftauchte, einen künstlichen See auf dem nördlichen Gemeindegebiet zu schaffen, beauftragte der weitsichtige Gemeinderat ein interdisziplinäres Team aus Absolventen der Landschaftsarchitektur und Raumplanung der am Obersee gelegenen Hochschule für Technik in Rapperswil mit dem Projekt „Stegrütisee“ – ganz nach dem Motto: „Wo ein Steg ist, muss auch Wasser sein“. Die HSR-Absolventen schlugen zusätzlich zum See auf der bis anhin als „übriges Gemeindegebiet“ bezeichneten Zone den Bau der attraktiven Wohnüberbauung „Stegrütipark“ vor, die auf die breitangelegte Uferzone des vom Gerenbach gespiesenen Stegrütisees blickt.

In erstaunlich kurzer Zeit bildete sich so in Ebnat-Kappel, wo früher am Girlenhang noch Skiweltcuprennen ausgetragen wurden, ein neuer touristischer Anziehungspunkt mit viel südländischem Flair, der weit über das Toggenburg hinaus strahlt. Auf der Uferpromenade spazieren nun während der Woche Mütter mit ihren Kindern, die sich auf den beiden Naturspielplätzen „Im Biokosmos“ und „Morgaland“ tummeln, während Senioren unter den Platanen eine Partie Boule spielen. Südländisches Flair vermittelt auch das kleine Restaurant „Bella Capella“ am Seeufer, das vom Catering und Ruderbootverleih des nahegelegenen Hotels Kapplerhof profitiert. Die Schaffung des Sees brachte dem Hotel den erhofften neuen Aufschwung, kommen doch nun nicht nur vermehrt Seminargäste, sondern auch viele andere Touristen nach Ebnat-Kappel, um die unvergleichliche Stimmung am stillen See zu geniessen – und abends eine Flasche des fruchtigen Rieslings zu kredenzen, der dank des Mikroklimas des wärmespeichernden Sees an dessen steilabfallenden Gestaden im „Sonnenhalb“ genannten Rebberg reift. Passend zur Ebnater Forelle, die frisch aus dem See gefischt dem berühmten Toggenburger Mandelfisch nun ernsthaft Konkurrenz macht... Und im Winter lädt ein von Pappeln gesäumter Rundweg zum Spazieren ein, während sich vor der Uferpromenade Kinder und Erwachsene auf den drei natürlichen Eisfeldern beim Schlittschuhlaufen vergnügen.

Der See brachte der Gemeinde zudem zahlreiche Neuzuzüger, vorab aus dem Kanton Thurgau, die dem Nebel fliehend den Stegrütisee auf ihren Fahrten zum Wintersportgebiet im Obertoggenburg entdeckten, als sie die 370 Meter lange und aussichtsreiche, die Thurebene vor Ebnat-Kappel querende Brücke der 2. Etappe der Umfahrungsstrasse Wattwil befahren hatten.

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