Zukunftsforum

Idee Nr.3

Grosser Saal mit Restaurant

In unserem Dorf existierten in der Vergangenheit zwei grosse Säle, der eine im ehemaligen Hotel Traube, der andere im Kapplerhof. Sie bildeten für unser Dorfleben wichtige Treffpunkte für Veranstaltungen mit gleichzeitiger Konsumationsmöglichkeit. Unser Dorf lebt nicht vom Tourismus und daher ist es nicht verwunderlich, dass Hotels in obiger Art mittelfristig kaum Überlebenschancen haben. Dies wird belegt durch die Unverkäuflichkeit des Kapplerhofs an eine Hotelkette. Es ist daher logisch, dass der Unterhalt eines grossen Saales mit Konsumationsmöglichkeit nur finanziert werden kann, wenn Synergien möglich sind mit Institutionen, welche bereits im Dorf verankert sind und gut funktionieren.

Der grosse Saal muss also mit einem bereits bestehenden Restaurationsbetrieb eng verbunden sein wie zum Beispiel mit der Küche des Alters- und Pflegeheims Wier. Sie versorgt zurzeit die Heimbewohner, liefert aber auch die Hauptmahlzeiten ins Wohnheim Speer, das organisatorisch dem Pflegeheim Wier angeschlossen ist. Leider kann der Ess-Saal des APH Wier nicht als grosser Saal bezeichnet werden. Er liegt auch nicht im Dorfzentrum, noch verfügt er über genügend Parkplätze für grössere Anlässe.

Wenn zum Beispiel die Küche des APH Wier ins Zentrum verlegt und ihr ein grösserer Saal angegliedert wird, entstünde ein zentral gelegenes „Restaurant“ mit vielen Optionen und Synergien.

Synergien des Restaurationsbetriebes
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Das Restaurant könnte rentabel geführt werden, weil eine feste Kundschaft besteht. Diese feste Kundschaft sind das Alters- und Pflegeheim Wier sowie das Wohnheim Speer. Dadurch können der Geschäftsführer und seine Equipe mit einem „garantierten“ Basisumsatz rechnen. Das Restaurant hat aber auch Potential für Wachstum und Entwicklung aus eigener Kraft. Dieses Restaurant könnte folgende Funktionen übernehmen:
-Lieferung der Hauptmahlzeiten für das APH Wier sowie für das WH Speer (feste Kundschaft)
-Verpflegungsmöglichkeit für Menschen des Begleiteten Wohnens
-Restaurationsbetrieb für die Allgemeinheit
-Angebot des Catering für Veranstaltungen im grossen Saal (Festanlässe, Leidmahle, Jahresversammlungen der Vereine etc.).

Der grosse Saal würde wohl hauptsächlich abends und an den Wochenenden benutzt – dadurch ergibt sich kein Parkplatzproblem. Die bereits bestehenden Parkplätze von Coop und Migros werden nur zu den Ladenöffnungszeiten von den Kunden der beiden Grossverteiler benutzt. Sie stehen meist leer, wenn die Anlässe im Saal stattfinden.

Das Restaurant muss nur über eine relativ kleine Zahl von Sitzplätzen verfügen. Besteht ein grösserer Bedarf, kann der Saal zum Gastronomiebetrieb hinzu geschaltet werden. Der Saal kann abends auch getrennt vom Restaurant funktionieren, wenn zum Beispiel dieses nur tagsüber geöffnet sein sollte. Durch bauliche Massnahmen verfügt der Saal auch über eine separaten, eigenen Zugang und ist daher auch unabhängig vom Restaurant nutzbar. Also auch hier eine ideale Synergie zwischen Saal und Restaurant.

Ein grosser Saal mit Gastronomiebetrieb im Dorfzentrum ist möglich und auch langfristig finanzierbar, wenn die sich anbietende Synergie zum Alters- und Pflegheim Wier sinnvoll genutzt wird.

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