Zukunftsforum

Der Solidaritätsgedanke

Das Projekt «Gesundheit und Solidarität» betont die Solidarität zwischen den einzelnen Projektmitgliedern. Diese Solidarität beruht darin, dass der Projektteilnehmer sein angespartes Kapital nicht sofort per Ende Jahr bezieht, sondern auf seinem Konto stehen lässt und sich damit den Betrag für das folgende Jahr gutschreiben lässt. Dadurch gewinnt der Projektbüro administrativen Spielraum.

Aktuell verfügt das Konto GS bei der Bank Thur in Ebnat-Kappel über ein Kapital von nahezu 300 000 Fr. per Ende September 2019, das den einzelnen Projektteilnehmern gehört. Weil dieses Kapital vorhanden ist, kann folgende Solidarität spielen:

-Für jeden Projektteilnehmer kann für das Jahr 2020 die Krankenkassenprämie als Jahresprämie bezahlt werden. Dadurch wird für jeden Projektteilnehmer eine 2%-ige Prämienermässigung erzielt, also rund 50 – 80 Fr. pro Jahr. Alle profitieren davon, also auch jene, deren Saldo per Ende Jahr die Finanzierung einer Jahresprämie für das kommende Jahr nicht erlauben würde. Dies ist Solidarität, weil alle davon profitieren. Es vermindert zudem den administrativen Aufwand des Projektbüros.

-Durch das vorhandene Kapital kann auch bei Projekteinsteigern die Krankenkassen-Jahresprämie finanziert werden mit einem Rabatt von 2%. Zudem können mögliche Gesundheitskosten von Projekteinsteigern finanziert werden, die gleich nach Projekteinstieg anfallen, obwohl noch kein eigenes Kapital angespart worden ist. Die Rechnungen werden durch das vorhandene Kapital bezahlt, gewissermassen durch ein zinsloses Darlehen der übrigen Projektteilnehmer. Bis zum Ende des Kalenderjahres baut der Projekteinsteiger kontinuierlich sein zinsloses Darlehen ab durch seine monatlichen Einzahlungen von Fr. 400. Dadurch bezahlt er sein zinsloses Darlehen zurück, sodass per 31.Dezember kein negativer Saldo mehr besteht. Die übrigen Projektteilnehmer gehen kein Risiko ein, da der monatliche Projektbeitrag entsprechend kalkuliert worden ist.



-Das vorhandene Kapital ermöglicht es, dass Rückforderungsbelege nicht einzeln, sondern gebündelt der Krankenkasse eingereicht werden können. Dies entspricht einer Verminderung des administrativen Aufwandes, sowohl des Projektbüros wie auch der Krankenkasse. Dies ist nur möglich, wenn genügend Kapital zur Verfügung steht.