Zukunftsforum

Ein eigenes Projekt starten

Ein eigenes Projekt GS starten
Das Projekt "Gesundheit und Solidarität" hat schweizweit ein positives Echo ausgelöst. Immer wieder erreichen uns Anfragen von Personen ausserhalb des Toggenburgs, die bei unserem Projekt mitmachen möchten. Das Projekt möchte aber nicht in erster Linie wachsen, sondern sich multiplizieren. Gerne sind wir bereit, Ihnen beim Start eines eigenen, kleinen Projektes GS an ihrem Wohnort behilflich zu sein. Sie dürfen die Idee einfach kopieren und durchstarten. Dazu brauchen Sie keine medizinischen Kenntnisse. Ab etwa 10 interessierten Teilnehmern lohnt sich ein eigenes kleines Projekt!

Tipps für ein eigenes Projekt GS
Folgende Informationen und Tipps können Ihnen helfen:

Eröffnen Sie ein eigenes Bankkonto Benutzen Sie ein einfaches Buchhaltungsprogramm, damit jeder Projektteilnehmer ein eigenes Subkonto besitzt.Wenn Sie über kein Startkapital verfügen, verlangen Sie von der Krankenkasse im ersten Jahr monatliche Prämienrechnungen. Sobald Sie über genügend gemeinsames Kapital verfügen, können Sie auf Krankenkassen-Jahresrechnungen umsteigen. Dies vereinfacht dann die Administration, weil weniger Buchungen anfallen. Diese Umstellung auf Jahresrechnungen der Krankenkasse dürfte 2 Jahre nach Projektstart möglich sein.Berechnen Sie die monatlichen Projektbeiträge für Ihre Region. Das nachfolgende Beispiel von Ebnat-Kappel kann Ihnen eine Hilfe sein. Die Administrativtaxe von 100.00 pro Jahr und Projektteilnehmer deckt die Unkosten auf jeden Fall, falls die administrative Arbeit ehrenamtlich gemacht wird.

Berechnung des monatlichen Projektbeitrages (Beispiel Ebnat-Kappel)

Franchise 300.00
Bei der Wahl einer Franchise von 300.00 Fr. können maximal 1000.00 Fr. medizinische Kosten anfallen. In diesem Falle resultiert positiver Saldo von 110.20 Fr. auf dem persönlichen Konto des Projektteilnehmers per 31. Dezember. Dies entspricht dem jährlichen Projektbeitrag von 4'800.00 Fr. minus die totalen Jahreskosten von 4 689.20 Fr. Wenn der Projektteilnehmer keine medizinischen Kosten verursacht, also gesund bleibt, resultiert ein positiver Saldo von 1'110.20 Fr. per 31. Dezember.



Franchise 1'500.00
Bei der Wahl einer Franchise von 1'500.00 Fr. können maximal 2'200.00 Fr. medizinische Kosten anfallen. In diesem Falle resultiert ein positiver Saldo von 692.00 Fr. auf dem persönlichen Konto des Projektteilnehmers per 31. Dezember. Wenn der Projektteilnehmer keine medizinischen Kosten verursacht, also gesund bleibt, resultiert ein positiver Saldo von 1'892.00 Fr. per 31. Dezember.



Franchise 2'500.00
Bei der Wahl einer Franchise von 2'500.00 Fr. können maximal 3'2000.00 Fr. medizinische Kosten anfallen. In diesem Falle resultiert ein Fehlbetrag von 657.60 Fr. auf dem persönlichen Konto des Projektteilnehmers per 31. Dezember.
Wenn der Projektteilnehmer keine medizinischen Kosten verursacht, also gesund bleibt, resultiert ein positiver Saldo von 2'542.50 Fr. per 31. Dezember.



Zusammenfassung
Grundsätzlich lohnt sich eine hohe Franchise, da das Nutzen - Risiko - Verhältnis mit zunehmender Franchise steigt!

Durch die Teilnahme am Projekt GS legen Sie monatlich einen kleinen Sparbeitrag beiseite, der ihnen im Krankheitsfalle zur Verfügung steht. Bleiben Sie aber gesund, gehört Ihnen dieser Sparanteil und nicht der Krankenkasse. Daher lohnt sich gerade für Personen mit bescheidenen finanziellen Verhältnissen die Teilnahme am Projekt GS und auch die Wahl einer höheren Franchise.

Rechenbeispiel
Sie verursachten in einem Kalenderjahr 1'850.00 Fr. Arztkosten. Bei einer Franchise von 2'500.00 müssen sie diesen Betrag selber bezahlen. Hätten Sie eine Franchise von 300.00 Fr. gewählt, hätten Sie lediglich 455.00 Fr. bezahlen müssen. Allerdings gingen Ihnen wegen der Franchise von 300 Fr. eine Vergünstigung von 1 431.60 Fr. verloren. Damit bezahlten Sie in der Tat 1886.60 Fr. an die Arztkosten, also mehr als die eigentlichen Arztrechnungen. Dies bedeutet zusammenfassend gesagt:

Erst bei Arztkosten über 1'850 Fr. pro Jahr lohnt sich eine Franchise von 300.00 Fr.